Studie: Klimawandel-Skeptiker handeln ökologischer

Saarbrücker Zeitung am 8. Mai 2018 mit einer tollen Meldung:

Wildbienen profitieren vom Klimawandel
Führt der weltweite Klimawandel zu einem Insektensterben in Deutschland? Die Ansicht ist weit verbreitet. Doch diese pauschale Aussage ist falsch, erklärt  Dr. Andreas Fleischmann vom  Botanischen Garten München. Biologen erwarteten eigentlich das  Gegenteil, denn es gebe mehr Insekten, die sich bei höheren Temperaturen als im kühlen Klima des Nordens wohlfühlten. Unter steigenden Temperaturen litten bei uns vor allem Honigbienen und auch Hummeln. Die 585 Wildbienenarten dagegen, die in Deutschland heimisch sind, stammten größtenteils aus dem Mittelmeerraum und kämen mit steigenden Temperaturen gut zurecht.

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Achgut am 8. Mai 2018:

“Klimaskeptiker” handeln ökologischer
Der bekannte Klimaprediger Al Gore hat immer wieder Kritik wegen seines privaten Lebensstils auf sich gezogen. So verbraucht sein Haus in Tennessee 20 mal so viel Energie wie ein amerikanischer Durchschnittshaushalt. Laut einer aktuellen Studie steht der ehemalige Präsidentschaftskandidat mit seiner Doppelmoral nicht alleine da. Forscher der Universität Michigan und der Cornell University teilten 600 Personen in drei Gruppen ein: solche die „sehr besorgt“ über den Klimawandel waren, jene die „vorsichtig beunruhigt“ waren und eine dritte Gruppe von „Skeptikern“.

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Hier der Abstract der Studie von Hall et al. 2018 aus dem Journal of Environmental Psychology:

Believing in climate change, but not behaving sustainably: Evidence from a one-year longitudinal study
We conducted a one-year longitudinal study in which 600 American adults regularly reported their climate change beliefs, pro-environmental behavior, and other climate-change related measures. Using latent class analyses, we uncovered three clusters of Americans with distinct climate belief trajectories: (1) the “Skeptical,” who believed least in climate change; (2) the “Cautiously Worried,” who had moderate beliefs in climate change; and (3) the “Highly Concerned,” who had the strongest beliefs and concern about climate change. Cluster membership predicted different outcomes: the “Highly Concerned” were most supportive of government climate policies, but least likely to report individual-level actions, whereas the “Skeptical” opposed policy solutions but were most likely to report engaging in individual-level pro-environmental behaviors. Implications for theory and practice are discussed.

Siehe auch Berichte der GWPF und von the reference frame zur Arbeit.