Ein neues Forschungsinstitut am Ägerisee

Der moderne Klimawandel besteht aus zwei Komponenten: Einem natürliche Anteil und einem anthropogenen. Die Anteile der beiden Antriebsarten ist nur schlecht bekannt. Hälfte, Hälfte? Oder alles menschengemacht, kein natürlicher Anteil? Aber weshalb hat sich dann das Klima in vorindustrieller Zeit in ähnlicher Art und Weise so heftig geändert? Die vom IPCC vorgeschlagene extreme Variante, dass natürliche Faktoren in den letzten 150 Jahren kaum eine Rolle gespielt hätten, ist kaum haltbar. Dazu hätten die vormals aktiven natürlichen Klimaantriebe quasi über Nacht am 1. Januar 1850 aufhören müssen zu wirken. Es leuchtet ein, dass dies kaum Sinn macht.

Für ein schweizerisches Forschungsinstitut bilden die natürlichen Klimaaktoren das Schwerpunktthema. Nur wenn wir die vorindustriellen klimatischen Veränderungen verstehen, vermögen wir auch den natürlichen Anteil am Klimawandel der industriellen Phase ab 1850 abschätzen zu können. Die Basler Zeitung berichtete am 13. April 2018 über das Institut für Hydrographie, Geoökologie und Klimawissenschaften (IFHGK):

Klimaskepsis am Ägerisee
Ein neues Forschungsinstitut tritt der These der vom Menschen verursachten Erderwärmung entgegen.

Der Ägerisee im Kanton Zug ist eingebettet in eine liebliche Landschaft. Hier liegt der Morgarten, wo die Eidgenossen vor vielen Jahrhunderten er­folgreich Widerstand gegen die Habsburger leisteten. Um eine andere Art von Widerstand geht es bei einer For­schungseinrichtung, die seit kurzer Zeit ihren Sitz am Ägerisee hat: Das Institut für Hydrographie, Geoökologie und Klimawissenschaften will zeigen, dass CO2nicht zwingend der Haupttreiber hinter der Erderwärmung ist, und wi­dersetzt sich damit einem angeblich weiten Konsens unter Forschern.

Hans-Joachim Dammschneider em­pfängt die Basler Zeitung in seinem Büro in Oberägeri, wo das Institut seine Adresse hat. Der Naturwissenschaftler und gebürtige Deutsche leitet die Institution, die Anfang 2017 gegründet wur­de. «Im Gegensatz zu vielen anderen, die sich zum Thema Erderwärmung zu Wort melden, bin ich tatsächlich Klima­tologe», sagt Dammschneider.

Wer beim Institut mitmacht, tut das – zumindest bisher – ehrenamtlich. Denn über wesentliche finanzielle Mittel verfügt dieses noch nicht. Dank mo­derner Kommunikation ist es für die Beteiligten auch nicht nötig, sich physisch am Ägerisee aufzuhalten. Das Institut ist eine Art Netzwerk gleichge­sinnter Forscher.

Weiterlesen in der Basler Zeitung

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Falls Sie in den kommenden Tagen in London sein sollten, legen wir Ihnen einen Vortrag von Dr Philipp Lengsfeld im House of Lords am 18. April 2018 nahe. Hier die GWPF-Ankündigung:

When: Wednesday, April 18, 2018 from 6:00 PM8:00 PM
Where: Committee Room 4, House of Lords

Dr. Philipp Lengsfeld is a member of the Christian Democratic Party (CDU), and a former member of the German Bundestag. As a member of the committee for research and education he was the CDU/CSU MP responsible for the Office of Technology Assessment at the German Bundestag. As a member of the conservative Berliner Kreis he was the main author of their positioning paper on climate and energy policy. Published in May 2017, the document generated considerable media attention in Germany for its critique of Germany’s unilateral climate policies.

Dr Lengsfeld is a trained physicist who studied in Berlin and Manchester (UK). For his PhD dissertation he researched in the field of thin-film silicon for solar cell applications. Since 2002, he has worked in the area of international scientific cooperation in medical affairs, for a global, research-based pharmaceutical company in Berlin.

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